Folge 3 - Vode Liideschaft zum grösste Feind

Shownotes

Sali zemme :)

I üsem allererste richtige Deeptalk isch de Severin z'Gast. Er verzellt vo sinere Ziit als Leistigsportler im Schwiizer Spitzetennis, ganz offe und transparent über sini Erfahrige und drüber, was die Ziit i ihm dine alles usglöst het. Vo de erste Erfolg und internationale Turnier, über Rückschläg bis hin zu starche mentale Herusforderige. Es isch sogar sowiit gange, dass sich es Burnout abahnt het. Mittlerwile het de Severin sis Engagement im Tennis beendet und es eiges StartUp ufzoge.

Wie die Ziit würklich usgseh het und was de Severin undernoh het, zum wieder uf sin Weg z'cho, bespreched mir i dere sehr persönliche Folg. En ehrlichi Gschicht über Druck, Loslah und de Wäg zrugg zu sich selber.

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:08: Ciao zusammen.

00:00:09: Herzlich willkommen bei Let's Talk Deep, der Podcast, die sich der metallen Gesundheit verwandt wird.

00:00:16: Es ist einige Zeit vergangen, seit ich hier im Studio in St.

00:00:20: Gallen Erfolg aufgenommen habe.

00:00:22: Heute sind wir wieder soweit und was das heisst wenn ich in

00:00:25: St.,

00:00:25: Gallen bin dass ich nicht alleine bin?

00:00:27: Ich habe die Möglichkeit heute durch einen persönlichen Kontakt ein sehr spannendes dass ich mich schon länger gefreut habe.

00:00:36: Durch ein paar haben meine Verschiebungen jetzt noch etwas länger gedauert, aber das spielt hier überhaupt keine Rolle.

00:00:40: Das Wichtigste ist, dass wir heute miteinander hocken und zusammen reden können.

00:00:45: Ich glaube es ist am einfachsten wenn sich Severin, der neben mir hockt, zuerst mal selber vorstellt.

00:00:51: Severin auch von mir nochmal Danke dir fünfmal, dass du heute mit dabei bist!

00:00:57: Deep Talk, den ersten Männertalk.

00:00:59: Den Namen werden wir im Verlauf des Podcasts sicher noch definieren mit der Community zusammen.

00:01:03: so ergibt und ich glaube es wäre am spannendsten wenn du einfach mal die kurze Vorstellung sagst wie du bist, wie dein Werk bis jetzt so ein bisschen bis hier vorne ausgesehen hat und was du so machst.

00:01:14: Ja Eléon danke vielmals für diese Möglichkeit.

00:01:16: das erste Mal ein riesen Privileg dass wir das zusammen machen können.

00:01:20: Ich habe mich sehr gefreut in den letzten Wochen immer wieder daran gedacht Ja, einfach die Möglichkeit zu haben über so ein Thema im persönlichen Raum zu reden.

00:01:32: Ich habe vielleicht eine etwas unkonventionelle Story.

00:01:36: Also ich habe wirklich mein Leben lang alles um einen Thema gedreht und zwar den Dennis Profi-Sport.

00:01:43: Ich wollte das Nummer eins der Welt werden damals.

00:01:46: Ich will Grantslam in der grössten Stadion von der Welt auftreten und für grossen Publikum.

00:01:53: Spielen.

00:01:55: Ich habe den Traum bis ich achtzehn Jahre alt war, verfolgt und hatte relativ viel Erfolg in diesem Bereich auf nationaler Ebene.

00:02:04: Ich konnte dort viele Erfahrungen sammeln aber der Sprung ist international und vor allem auch ins eigentliche Profiten ist es nicht gemacht.

00:02:15: unter anderem dann halt auch weil ich gemerkt habe nach all diesen Jahren von Training und Fliess und auch viel Reisen dass das nicht durch den Entspruch hat, wo meine Wunschvorstellung war.

00:02:28: Der iniziale Traum zum Grand Stem Gynon und umreisenden Welt zu werden ist nach wie vor prominent gewesen.

00:02:35: Aber ich habe gemerkt, dass es mit anderen Riedensdrücken und Opfer im Zusammenhang steht, die ich persönlich nicht eingehe.

00:02:45: Dazu kamen auch noch Verletzungen.

00:02:48: Und zusammen als Mischung habe ich mich dann ... für einen anderen Weg entschieden.

00:02:53: Und zwar zum Klassisch-Skimmieabschliessen in der Schweiz, ich komme aus Zürich und habe dann von dort aus mich natürlich noch orientieren müssen und mich fragen müssen was möchte ich eigentlich mit meinem Leben machen jetzt wo Profisport im Kern ist?

00:03:13: Meine Antwort darauf ist eine Suche, die ich nach wie vor dran bin, die aber gemerkt haben so wie ... Praktisch jede andere Person das macht.

00:03:22: Wenn es mich abschließt, würde ich natürlich studieren.

00:03:26: Und für mich war es so, dass ich wirklich keine Passion hatte in irgendeiner Richtung.

00:03:31: Ich habe mich dann dafür entschieden, einen sehr breiten Studiengang anzugehen – BWL!

00:03:38: Die Universität der Schweiz, die am prominentesten ist, ist HSG.

00:03:45: und auf diese Arbeit zusammen mit ein paar Gespräche mit engen Kollegen, die auch schon an der Uni waren.

00:03:51: Ich habe mich dann dafür entschieden, BWL an der Universität St.

00:03:54: Gallen zu studieren.

00:03:56: und ja, während dieser Zeit mittlerweile schon im vierten Jahr vom Bachelor, also ich habe jetzt meinen Bachelor auch ziemlich auserzeugt, aber in dieser Zeit sehr viel über mich selber erfahren, habe angefangen mit einem oder anderen unternehmerischen Projekte bereits schon vor dem Studium auch ein bisschen in diese Richtung gegangen, habe gemerkt dass kommt sehr nahe am Profisport an, was so etwas Dynamik und auch allgemeine Erfahrung mit sich bringt, die ich aus dem Sport hatte.

00:04:29: Wie man in einem schnellen dynamischen Umfeld das Unternehmen aufbaut und immer relativ schnell den Output Feedback Loop hat.

00:04:41: Und es hat mir sehr gefallen.

00:04:42: Ich habe aber gleichzeitig gemerkt am Anfang des Sturiums... Ich habe keine Ahnung, wie man das Unternehmen aufbaut.

00:04:48: Und ich wüsste eigentlich gerne noch ein bisschen Arbeitserfahrung sammeln.

00:04:51: Ich bin dann zuerst mal durch ein paar Praktika durchgekommen und dann habe ich mich auch wieder am Mainstream orientiert, wo der HSG existiert.

00:04:59: Und zwar bin ich in unser Investmentbanking gegangen, hat dort vor allem im Merger & Acquisitions Bereich meine Praktik absolviert unter anderem bei kleineren Unternehmungen aber dann auch bei grösseren Banken und konnte jetzt sehr gut anschauen.

00:05:13: Ich habe dann aber gemerkt, das ist auch nicht wirklich das, was ich mir vorstelle in meinem Leben.

00:05:18: Ich bin wieder zurück zum Unternehmertum gekommen und arbeite gerade aktuell am Start-up.

00:05:23: Ich baue das auf mit der Hoffnung, dass im Bachelorabschluss meine Hauptbeschäftigung werden

00:05:30: kann.

00:05:30: Ja, es sind wir in sehr, sehr sporenden Formen sehr versettert.

00:05:34: Doch ja, in einem jungen Leben, wo wir jetzt beide immer noch haben, hast du schon so viel erlebt?

00:05:40: Auf das Startup-Thema können wir sicher noch zurück in einem anderen Bereich, vor allem im zweiten Teil des Podcasts.

00:05:46: Ich würde gerne aufs Dennis zu sprechen kommen, weil ich glaube... Viele Jungs oder auch sonst viele Personen haben, wenn sie klein sind.

00:05:53: So der eine Sport, die sich etwas verbissen ist.

00:05:55: Ich bin so mittlerweile auch einfach ein Allrounder und mir macht vieles Spass aber bei mir war es auch als kleiner Kicker.

00:05:59: Hey ich will Fußball-Profi werden!

00:06:01: Bei mir ist dann vielleicht mal mit den Elfen, Zwölfe noch ein Jahr begeistert.

00:06:04: Man hat einen Ausfall... Aber für mich war immer schon klar, hey für den Profifußball reicht's nicht und ich suche meinen anderen Weg.

00:06:11: Was ist so für dich eigentlich entscheidend gewesen?

00:06:13: Ich glaube was war das bei mir?

00:06:15: So dreizehn in vierzehn, wo ich gewusst habe.

00:06:16: Und das wird nichts.

00:06:19: Wie hast du gemerkt, dass Dennis wieder mit dieser vollen Überzeugung vorhanden würde?

00:06:22: Ich wollte das Nummer eins werden.

00:06:24: Ich finde eine gewisse Grundarroganz braucht es vor allem in einem Einzeltsport.

00:06:28: Deswegen, wo hast du bemerkt, dass für dich mehr als ein Hobby ist, auch wenn du schon etwas älter warst?

00:06:35: Ich denke, es hat sehr früh angefangen.

00:06:39: Ganz am Anfang habe ich mit fünf angefangen und das kam von meinen Eltern aus, weil die selbst auch Dennis Trainers waren.

00:06:47: Ich bin dann mehrmals auf den Platz gegangen und habe einen super Spass gemacht.

00:06:51: Mit acht zu neun habe ich angefangen Tornierspielen, also auch kompetitiv Dennis zu spielen.

00:06:57: Und ich hatte dann eigentlich etwas unerwartet mit neun ein sehr erfolgreiches Jahr mit Tornieren gespielt haben.

00:07:04: Irgendwann ist mir einfach alles gelungen und ich habe extrem viele Matchgohnen.

00:07:09: Und ich habe einen rechten Sprung gemacht, auch in der Klassierung im Schweizer Ranking und war dann das erste Mal mit Zeni in der Top-Zeit von der Schweiz des Jahres.

00:07:19: Das ist der Moment, wo ich gemerkt habe, jetzt wird es ernst.

00:07:23: Jetzt geht's ein bisschen um mehr.

00:07:25: Ich bin plötzlich an die Schweizer Meisterschaften eingeladen worden ... Es

00:07:28: ist wirklich mega früh.

00:07:30: Neun ist schon ein Alter, der mir zu meinen würde, neune habe ich noch im Sandkasten gespielt.

00:07:34: Wie gesagt,

00:07:36: es war total unerwartet, dass dieser Moment gekommen ist.

00:07:40: Ich habe wirklich nur Spass gespielt und ich glaube das hat sich auch in meinem Stil, wie ich gespielt habe, wieder spiegelt.

00:07:46: Also ich habe einfach sehr, sehr befreit immer aufgespielt und habe einfach durch die Passion das Ganze geliebt auf dem Platz hier zu trainieren, Match spielen.

00:07:58: Das war für mich die Welt.

00:08:00: Und dann ab zehn habe ich wirklich gemerkt... Aber jetzt werden sie etwas.

00:08:04: Und dort haben sich dann anfangen, diese Träume und die Visionen zu entwickeln.

00:08:09: Ich möchte wirklich das Ganze auch ernsthaft professionell angehen.

00:08:14: Ich konnte mit zwölf ins Sportgime in Zürich gehen können.

00:08:18: Dort war ich einer der ersten Klassen für das Untergime schon angeboten, dass man jemals am Morgen einfach in die Schule geht und am Nachmittag trainiert.

00:08:29: Also es gab mit Möglichkeit auch wirklich intensiv weiter zu trainieren.

00:08:32: Vier, fünf Stunden pro Tag, Wochenend Turniere und dann ist das sequenziell so über die Jahre weitergegangen dass ich immer wieder dann versuchte natürlich im Schweizer Ranking führen zu kommen, versuchten turniert zu gehen, internationale Erfahrungen zu sammeln.

00:08:49: Als ich zwölf, drei Zähne war habe ich den ersten internationalen Turnier anfangen spielen.

00:08:55: Damals waren es so Tennis Europe ITF Tournament, haben sie sich genannt.

00:09:00: Und das war eine extrem bereichernde Erfahrung, weil ich dann erst einmal gemerkt habe, wie schwierig das eigentlich auch ist.

00:09:09: Also die Schwierigkeit, um in der Weltrangliste nur schon auf juniorer Level zu kommen und sich dort gegenüber anderen durchzusetzen.

00:09:21: Natürlich auch die Erfahrung dann mit vielen Matchs, die dazukommen sind.

00:09:26: Wo man gegen wirklich gute Spieler spielt und nicht aus der Schweiz ist.

00:09:30: In der Schweiz haben wir einen Mitten-Vilali gekannt, den irgendwo an der Spitze waren.

00:09:34: Aber dann hat man plötzlich gegen ein Slowén gespielt, das durch eine ganz andere Geschichte hat, eine ganz anderes Upringing von seiner Seite und eine ganze andere Mentalität gebracht hat.

00:09:46: Und dann habe ich gemerkt, dass der WP Werbische Riesig und das wird tough!

00:09:50: Also da sich durchzusetzen, das ist eine Herkulesaufgabe.

00:09:55: Ich glaube auch zu diesem Punkt, wenn ich hier einhaken darf, sobald man merkt, dass ihm einen Sport jemand drum spielt ob er sich mal sein Brot dazu verdienen kann weil er aus einem Land kommt und man nicht so eine Möglichkeit hat wie der Schweiz dann kommt das nochmal ganz anders über.

00:10:09: Und vor allem noch, ich habe halt nur in einem Teamsport gemacht und auch einmal als Internationals Turnier gespielt mit GZ.

00:10:16: Profibereich habe ich wirklich weniger Erfahrung, auch international.

00:10:20: Oder auch ... ähm ... wo ich mal mit so einer Auswahl vorab bis immer auf diesen Markt bin.

00:10:24: und du hast einfach gemerkt dass dort Leute aus anderen Ländern wie du sagst mit der anderen Kultur, mit einer anderen Mentalität und dass man das nur schon merkt.

00:10:31: und dann kann ich mir vorstellen im Dennisensport, wo ja es ist ein Einzelsport!

00:10:35: Man muss sehr verbissen sein dass das wirklich sehr grossen Einfluss näher kann.

00:10:40: Was ich mega spannend finde, wir haben in einem Gespräch auch schon angesprochen.

00:10:44: Könntest du vielleicht ganz kurz zusammenfassen so jetzt mit der Sechzehn- und Siebzehnte, wie es aussieht mit internationaler Turniere?

00:10:50: Ich habe das megaspannend gefunden eben, dass du ja auch weit geflogen bist und gereist bist und wirklich auch eigentlich die Nineteinhalb Prozent im Leben hast du wirklich den Dennis gewidmet.

00:10:59: Wie hat so ein Internationales Turnier in Kurzform ausgesehen?

00:11:04: Ja, das ist ... Sehr gute Frage, vor allem weil... Also grundsätzlich war es so.

00:11:10: Ich kann mit sechs Jahren relativ früh anfangen Profitournier spielen.

00:11:16: also das ist damals auch auf die Empfehlung von meinem damaligen Trainer gekommen dass ich relativ früh, weil ich sehr gross gewachsen und körperlich ausgebildet bin, dort kann man schon wirklich auf Profilevel spielen gehen Und ich bin auf das aber an verschiedenste Tourniereurt gereist.

00:11:35: Unter anderem, was mir immer etwas im Kopf bleibt sind Destinatione wie Türkei und auch Tunesien.

00:11:43: Für jemanden der erst gerade angefangen hat so die Tournierspiele ist es in der Regel so dass diese Person immer zuerst durch eine Qualifikation durch muss.

00:11:52: Die Qualis findet immer am Wochenende vor einem eigentlichen Haupt-Tournier statt.

00:11:57: In diesen Qualifikationsrunden kann man sich das so vorstellen.

00:12:01: Nur schon glücklich, wenn man reinkommt ohne ein Rankingzahl.

00:12:05: Wenn ich sage ohne Rankingzahl, dann meine ich kein ATP-Rankingzahl und ATP redet mir wirklich von der höchsten Weltrangliste, die existiert.

00:12:17: Man kann auch immer nur einen Punkt mitnehmen oder gönnen, wenn wir vielleicht die erste Runde im Halbdoblo gönnt.

00:12:24: Also man muss zuerst die Qualifikation überstehen und dann im Hauptabloh unter den Wochen spielen.

00:12:30: Ich kam leider nicht ins Hauptablogo meistens, ich bin immer in der Qualifikationsausgabe gehalten.

00:12:35: Ich habe dort aber auch schon gegen Leute gespielt, die irgendwo in der Top-Siebbehunde waren von der Welt oder besser sogar.

00:12:42: Und das war unter anderem einfach die Konsequenz des hohen Wettbewerbs, die auf dieser Stufe existierte.

00:12:51: Für mich war es so, dass ich immer Am Wochenende habe ich die Match gespielt und wenn ich zwei, drei Turniere an den Mord hatte, dann habe ich zum nächsten Wochenende verloren.

00:13:00: Ich musste eine ganze Woche durchtrainieren, warten bis ich wieder am Match spielen konnte.

00:13:06: Das ist extrem schwierig vor allem weil ich allgemein das Gefühl habe, dass es ein Sportart ist.

00:13:14: Du musst dich damit abfinden, dass du jede Woche

00:13:16: verlierst.".

00:13:17: Und es gibt sehr selten Leute, die wirklich immer gönnen.

00:13:20: Diejenigen, die das machen sind in der Top-Zeit von der Welt oder besser.

00:13:23: Aber auch die, die nie mehr die Schaffzereile im Wochenende resturnieren zu können.

00:13:27: Es ist meistens so, dass diese Serie immer unterbrochen wird oder dass man in den Fall in den Achtzehn Prozent einfach verliert und ich habe damals in meinem Alter extrem Mühe gehabt mit diesem Fakt.

00:13:39: Ich bin aus der Juniorenzeit gekommen und habe in meinen Match vielleicht etwa achtzehnt Prozent gönne.

00:13:45: Ich war immer sehr erfolgreich unterwegs und plötzlich spiele ich gegen Leute, die zehn Jahre mehr Erfahrung haben.

00:13:52: Zehn Jahre lang emotional reifer sind... ...und einfach auch eine ganz andere Strategie und ein anderes Training hinter sich haben, ob auch andere Mentalität herauskommen ist.

00:14:02: Und ich komme jetzt hier als Youngster und spiele gegen so einen.

00:14:07: Und muss mich irgendwie behaupten.

00:14:10: Gleichzeitig weiss ich den Trip!

00:14:13: Ich habe sehr viel reflektiert.

00:14:17: Schon in dieser Zeit war ich sehr bewusst, was alles investiert wird auch in so eine Auslandsreise.

00:14:26: Meine Eltern haben mindestens zwei bis drei Tausend Stutze pro Woche bezahlt, damit ich dort spielen kann.

00:14:33: Egal wie viele Matche ich spiele, es kann ein Match sein, es können drei oder zehn Matches sein, das kommt nicht darauf an... Da drin hast du natürlich Reisenkosten, Hotelkosten.

00:14:43: Kosten des Trainers, die übernommen werden müssen und mich begleitet haben.

00:14:48: Und all das zusammen mit den Küsten, dem Druck zum Günen zu nicht warten müssen gegen Leute, die so viel weiter sind in vielen Aspekten.

00:15:01: Das war immer eine sehr erhebliche Beziehung für mich.

00:15:05: Ich finde der Punkt, wo du vorhin angesprochen hast ... Ich finde das sehr schön, denn es gibt uns gerade wirklich so eine super Überleitung.

00:15:13: Ich habe von, was war ich?

00:15:15: Vierzehn bis siebzehn oder fünfzehn?

00:15:17: Ich spielte bis siebtzehn in Tischtennis und bin auch mit Vater für einen Tischtenniss gespielt.

00:15:20: Ich kam sehr schnell weit vor.

00:15:22: Natürlich niemals im Bereich.

00:15:23: Ich hab das auch nicht mit dem Gimmi verbunden.

00:15:26: Aber ich denke mir, ich stand immer in einem Kantonsfinal und bin vor Druck fast gestorben.

00:15:30: Und die letzte Folge, bei der ich mit Katharina Vogt, der diplomierte Psychologin aufgenommen hat, hatte man auch über Leistungsdruck geredet.

00:15:37: Deswegen ... Diese Frage, die mich mit Abstand am meisten wundernimmt.

00:15:43: Du weisst deine Eltern zahlen viel Geld.

00:15:44: Deine Eltern können schauen und es hängt vieles davon ab.

00:15:48: Wenn du jetzt einfach mal zur Einführung gearbeitet hast wie bist du mit diesem Druck umgegangen oder hast du überhaupt noch zum Spass gespielt?

00:15:58: Obwohl das ein Leistungsdruck hier war, hast du diese Erwartungen eher zu dir selbst gestellt, ist er sehr vorausgekommen.

00:16:05: Deine Allgemeinbeziehung zu dem Leistungsdruck in so einer Phase.

00:16:08: Ich rede jetzt mehr von den Phasen, wo du auch Profi-Turnier gespielt hast.

00:16:14: Korrigiere mich falls ich falsch gesagt sei und besagt sei.

00:16:17: Wie bist du dort mit dem Wärtsstudio das Thema Leistungs-Druck behandelt?

00:16:21: Ganz ehrlich!

00:16:22: Ich bin trotzdem gebrochen.

00:16:24: Also am Anfang dieser Turniere war es eine Serie, die ich unterwegs war im International.

00:16:33: Das waren zehn bis fünfzehn Metsch, die ich auf dem Profilevel gespielt habe.

00:16:38: Ich habe alle verloren.

00:16:40: Alle hintereinander.

00:16:41: Ich konnte wirklich auch nicht diese Metsche mitnehmen und emotional so behandeln, dass ich etwas daraus lerne.

00:16:51: Für mich war das einfach Niederlagen, in denen ich sehr negativ aufgenommen habe und nicht verarbeiten konnte, damit es mir etwas gebracht hätte.

00:16:59: Das Resultat davon war, dass sich ab der Sechzehnte.

00:17:07: Ich wusste nicht, wie ich mit diesem Druck umgehen kann.

00:17:10: Ich habe keinen Ausweg gefunden und durchschnittlich zeigte es sich dann so.

00:17:16: In den Trainingsspielen habe ich sehr gut gespielt.

00:17:18: Im Trainingsmatch habe ich gegen Leute gespielt, die auch in internationalen Tournieren gespielt haben oder in der Tournierer-Nationale.

00:17:27: Es war immer sehr eng, ich konnte gewinnen und auf vollem Niveau spielen.

00:17:32: Und ich würde sagen, von der Sechzehn- bis siebzehnte habe ich vielleicht zwanzig Prozent des Niveaus im Match umsetzen können.

00:17:38: Also ich war fünfmal schlechter gefühlt im Match als im Training und das ist sehr, sehr extrem gewesen auch voraus zu beobachten.

00:17:49: Das habe ich gemerkt bei meinen Eltern, die haben die Welt nicht verstanden.

00:17:52: Sie sahen mich im Training, sie sahen wie ich spiele und dann sah es mich im Match und ... bis sehr typisches im Tennis war, dass du Du bist auf dich selbst gesteht natürlich, aber da gibt es gewisse Schläge die etwas schwieriger sind zum Ausführen vor allem wenn man nervös ist und das ist unter anderem der Aufschlag.

00:18:09: Die Aufschlage sollte eigentlich ein Waffen sein und ich mit meiner Größe hatte den Aufschlagen als Waffe gehabt.

00:18:13: Aber in dieser Zeit gab es Matchen wo ich über dreißig Doppelfeller gemacht habe Und im Tennis ist es normal wenn man vielleicht drei macht, vielleicht vier zwei pro Satz, drei pro Satze.

00:18:25: alles was höher ist wirklich sind geschenkte Punkte.

00:18:29: Ich habe ein Match abgegeben, weil ich so viele Eigenfälle und Doppelfälle gemacht habe.

00:18:34: Und ich stand auf dem Platz und zitterte.

00:18:39: Das war meine körperliche Reaktion.

00:18:42: Ich war einfach krampf.

00:18:44: Die Zeit von der Sechzehn- bis Achtzehnte ging nur darum, dass ich irgendwo wieder auf mein Niveau komme, das ich im Training hatte.

00:18:53: Gleichzeitig musste ich besser werden im Training.

00:18:55: Ich wusste, dass ich weiterentwickeln muss und dort mit dem, was andere Union auch in dieser Phase durchgehen könnte.

00:19:02: Gleichzeitig hatte ich mich selber als grösster Gegner in der Zeit.

00:19:06: Und das hat sich bis zum Schluss noch nicht durchgesetzt.

00:19:11: Bis zum Schluss konnte ich es definitiv nicht lösen.

00:19:16: Das ist lustig.

00:19:17: Da können wir vielleicht nacheinander darüber sprechen.

00:19:20: Erst jetzt, Jahre später ... Wenn ich reflektiere und merke, dass mich auch solche Situationen aus dem Sport nach wie vor verfolgen, merke ich, dass ich mich immer noch dem stellen muss.

00:19:32: Und dass ich es mittlerweile ganz andere Lösungen dafür gefunden habe, die ich jetzt vor sechs oder sieben Jahren viel mehr bräuchte.

00:19:39: Hat es einen Moment gegeben, in dem du, weiss nicht, siebzehn, achtzehn warst?

00:19:44: Du sagst dir, okay, ich weiss zwar ... dass es mir nicht gut geht, aber ich darf jetzt nicht schwach sein.

00:19:50: Egal ob's um dich selber gegangen ist vor deinen Eltern, wegen deinem ganzen Einsatz hat es einen Moment gegeben wo du wirklich gedacht hast hey scheisse ich kann eigentlich nimm Aber ich darf nun nicht schwacher sein und habe es trotzdem in mir gehalten.

00:20:02: Und falls ja, hätte sich das dann irgendwann einmal körperlich gewissert weil ich habe sehr das Gefühl, dass das mit der Zeit einem einfach einholt.

00:20:10: Du bist auch... Ich kenne dich ja schon mit Willi Ja, ein bisschen.

00:20:14: Du bist ein sehr resilianter Typ und du machst auch sehr viel, bist sehr engagiert.

00:20:18: Aber jeder von uns hat seine Grenze.

00:20:19: Und deswegen ... Wie war das bei dir?

00:20:21: Hast du die Momente, in denen du gesagt hast, ich darf jetzt nicht zeigen, dass es mir nicht gut geht oder dass mich das belastet?

00:20:28: Wie gingst du mit dem um?

00:20:30: Ja, andauernd!

00:20:32: Ich hatte eine Situation, an der ich im Konflikt stand, zum Fakt, dass mir das Druck nicht gut ging aber dass ich es mir gleichzeitig auch nicht leisten kann.

00:20:48: Ich glaube, das geht weiter als das.

00:20:51: Es hat mit der Akzeptanz zu tun, um vielleicht sagen zu können ... Ich akzeptiere jetzt einfach, dass meine Situation ist, dass ich jetzt fünfmal schlechter bin im Match gerade, alles im Training und ich rechnete damit, dass es so ist.

00:21:06: Aber ich versuche es trotzdem weiterhin zu lösen.

00:21:09: Ich versuche trotzdem dem nachzugehen.

00:21:12: Und für mich ist das Es war eine extreme Herausforderung, die Balance zu finden zwischen der Schwäche zu zeigen.

00:21:19: Aber gleichzeitig auch nicht im Selbstmittel-Light zu baden und zu sagen ich ... Das war es jetzt.

00:21:26: Ich komme so nicht weiter.

00:21:28: Und ich glaube da hat es auch viel Mut gebraucht von meiner Seite auch zu erkennen dass ja das Vieles auch wenn man sich täglich eingeredet.

00:21:38: Man ist besser als das was man macht also dass es auch irgendwo eine Manipulation ist von der eigenen Gedanken die vielleicht dann auch nicht ganz wahr sind.

00:21:46: Ich würde behaupten, jede Person ist im Training in der Regel ein bisschen besser als im Match.

00:21:51: Du bist einfach weniger angespannt und es gibt weniger Emotionen drin.

00:21:54: Es ist lockerer und es läuft besser.

00:21:57: Und ich habe glaube auch die Mühe gehabt um mir zu sagen dass es manchmal okay ist das wirklich schlechter Spiel weil ich es irgendwo durch die Erwartungen von mir selber hatte dass ich einfach besser bin als das, was sich dort abliefern und nicht akzeptieren konnte.

00:22:16: Dass es dann auch Leute gibt, die vielleicht auf natürlicher Weise auch besser sind im Match als ich.

00:22:21: Und mit dem habe ich extrem Mühe gehabt.

00:22:25: Hast du denn auch für dich einen entscheidenden Punkt gegeben?

00:22:28: Ich habe mich ja nicht wirklich alles vorabgesprochen.

00:22:32: und vielleicht noch diese Frage... Zuerst, damit das etwas mehr Sinn macht.

00:22:36: Wenn du sagst zerbrechen definierst du das zu zerbrechen?

00:22:39: Anhand davon, dass du dann aufgehört hast?

00:22:42: definierest du das Zerbrech, dass Du fast in ein Burnout gerutscht bist?

00:22:47: oder was hast du mit dem Zerbrennen zu signalisieren?

00:22:50: Oder was lässt dich das ZERBRECHEN in dir fühlen?

00:22:54: Gute Frage!

00:22:56: Für mich ist es zuerst... Ich war anfangs so, dass ich nach jedem Match berühlt habe.

00:23:03: Ich kann nicht mehr berühelt werden, weil ich verloren habe und weil ich so schlecht gespielt habe wie die Leistung so schlecht war.

00:23:09: Nur zwischendurch hast du alleine gebrüllt.

00:23:11: oder hatte du kein Problem von deinen Eltern und anderen zu brüllen?

00:23:14: In der Regel allein.

00:23:16: Also ganz

00:23:16: alleine?

00:23:17: Wirklich abschottet?

00:23:18: Ja.

00:23:18: Ich hatte eine Phase, in der ich das nicht zurückhalten konnte vor meinen Eltern.

00:23:23: Es war einfach ein Moment, wo ... Verlustematsch, du gehst vom Platz und fragst dich was das für eine Leistung war.

00:23:30: Du siehst den Blick von meinen Eltern, die übrigens nichts anderes gemacht haben als mich unterstützen.

00:23:36: Es war nie von ihrer Seite sehr streng oder erwartigend.

00:23:41: Mein Eichen war hauptsächlich selbst produzierte Eigendruck, aufgrund meiner Ziele und der Vision, die ich im Sport hatte.

00:23:52: Und wie gesagt, um auf die Frage zurückzukommen.

00:23:55: Am Anfang hat sich das eher durch die Emotionen gezeigt, was ich hatte.

00:24:01: Im Verlauf der Zeit aber sind die Emotionen immer mehr zurückgegangen und ich glaube, dass ist die Richtung, wo ich gemerkt habe – jetzt geht es langsam in ein Burnout hier – weil ich habe gemerkt, wenn ich Match gespielt habe zuerst kann man mich nicht auf den Match gefreut.

00:24:17: Das war schon mal, ich habe das mehr als eine Pflicht angeschaut.

00:24:21: Ich sagte mir, ich muss es machen um meine Ziele zu erreichen.

00:24:24: Das sah so aus, dass ich auch nicht wollte wissen gegen wer ich spiele.

00:24:29: Es ist immer so, dass am Zeitstück vor dem Wochenende ein Stabloser kam für das eigentliche Turnier am Wochenend und ich habe ... Ich wollte das Tablo nie anschauen, weil ich einfach Angst hatte, wenn ich meinen Gegner kenne, dass sich nachher die nächsten drei Nächte überlegt, wie das aussieht, wenn man die Person verliert.

00:24:47: Im schlimmsten Fall ist es so, dass die Person noch schlechter klassiert ist als ich und ich nachher noch mehr.

00:24:52: Das für mich steht noch mehr auf dem Spiel.

00:24:54: Und meine ganze Gedanke-Ansatze hat sich so transformiert, dass ich nur noch daran gedacht habe wie ich mich fühle wenn ich jetzt verliere oder wenn's endlich vorbei ist.

00:25:09: Was dann soweit gekommen ist.

00:25:10: mit diesen Mit diesen Matchen kann ich natürlich auch immer ein Match gewinnen.

00:25:14: Ich bin weitergekommen, es gibt sicher auch positive Erlebnisse darunter.

00:25:19: Aber ich habe einfach mit der Zeit gemerkt, dass ich nicht mit der gleichen Geschwindigkeit die Ziele verfolgen kann wie andere Leute im Malter, die nicht so stark mit sich selber gekämpft haben.

00:25:29: aus meiner Sicht und ich habe gemerkt das diese Zielerreichung, die Vision immer weiter wegrückt und das immer schwieriger wird.

00:25:39: Und ich denke zusammen, diese Gedanken mit dem Gedanken, dass ich das wirklich als Pflicht ansehen kann, hat dazu geführt, dass mich immer mehr auf die Zeit ausserhalb vom Training und der Turniere gefreut haben.

00:25:52: Ich habe viel mehr Erholung gebraucht, wenn ich mal kein Turnier haben müssen spielen.

00:25:58: Das waren erste Anzeichen für mich, dass sich irgendwo durch in Richtung von einem Burnout ging Und das hat sich dann auch mit der Zeit immer mehr intensiviert, weil ich natürlich immer noch weiter hinter mir gespielt habe.

00:26:13: Ich hatte bis zu Mittagzehn ein sehr intensives Jahr noch einmal, auch mit ein paar sehr positive Erlebnisse.

00:26:19: Ich bin wieder zurück in die Top-X von meinem Jahrgang kehrt und konnte an den Spitzen mitspielen.

00:26:26: Aber ich habe gleichzeitig gemerkt, wenn ich verloren habe, dass es mittlerweile extrem gleichgültig war Ich auf eine Art mich gefreut habe auf das, was nach dem Match kommt.

00:26:37: Dass ich mich nicht mit dem abgeben habe.

00:26:40: Es war wie eine Art Uni-Prüfung.

00:26:42: Du freust dich nicht auf die Uni- Prüfung und du freust sich wenn sie vorbei ist.

00:26:45: Genauso hat es sich Dennis angefühlt.

00:26:48: Und auch Trainingsassidien haben sich auf einer Art Witze angeführt.

00:26:52: Machst es jeden Tag, willst du machen?

00:26:54: Weil zuerst ist gut für dich aber es hatte keinen eigentlichen übergeordneten Sinn im Sinne von dass ich gesagt habe... möchte ich die Ziele erreichen, sondern es war mehr ein Muss als das können.

00:27:07: Und wenn hast du mit den Tennis genau aufgehört?

00:27:11: oder also auf dem professionellen Weg?

00:27:13: Wenn ist das gewesen und was ist denn dieser Punkt?

00:27:16: sein vielleicht?

00:27:16: Bei gewissen Leuten gibt es einen solchen Moment jetzt egal von was wir hier von einschneidenden Erlebnisse haben.

00:27:21: hat es so ein Erlebnis bei dir gegeben?

00:27:24: falls ja Was war es?

00:27:27: Und falls nicht, was war die Überleitung?

00:27:29: Dass du dann für dich auch geschafft hast zu sagen, ich höre auf und vielleicht nach hinein.

00:27:34: ist das für dich die richtige Entscheidung.

00:27:37: Ich denke bei mir war es weniger ein punktuelles Erlebnis gewesen.

00:27:41: Ich würde mehr sagen, dass es eine Phase war, in der ich durchlebt habe gegen Andy.

00:27:46: Ich war Andy-Achtzehnung, Anfangs-Nünzehne-Ninzehnungsjahr.

00:27:54: Gleichzeitig natürlich auch mit der Schule Problem bekommen, mit dem GIMI.

00:27:58: Weil ich habe alles andere gemacht als auf Prüfungen lernen außerhalb von den Tennis-Stunden und Klassenmatches.

00:28:08: Und ich habe dann in dieser Zeit irgendwann so weit gekommen, dass ich in die Stadtbibliothek Zürich gegangen bin während der Schulzeit zum die Schule nachzuholen, was ich sonst verpasst habe.

00:28:21: Also ich hatte die Schule geschwänzt.

00:28:23: Ich konnte noch auf Prüfungen lernen, damit ich mit dem nachkomme.

00:28:27: Weil ich mich nur ums Dennis kümmerte oder wie ich mich verbessern kann.

00:28:32: Aber ich habe gemerkt gleichzeitig, dass die Disziplin, die ich hatte, früher in der Schule mit Sport zu verreinen können ... Die Diszipline hat sehr stark darunter gelitten unter einem emotionalen Aspekt.

00:28:45: Ich hatte keine Geiver-Schule.

00:28:47: Fächer, die mir eher nicht gelegen sind als Mati zum Beispiel, habe ich ganz liegen lassen und nichts mehr gemacht.

00:28:52: Und das war so ein erstes Anzeichen einer Phase, in der ich gemerkt habe ... Ja, es fühlt sich nicht gut an.

00:29:01: Das geht Ihnen sehr schlecht die Richtung.

00:29:03: und dann habe ich auch noch immer mehr ... Weil ich gemekt habe, ich treffte auch vom Tennis weg, habe ich immer mehr eine Zuflucht gefunden im Game.

00:29:14: Ich habe dann angefangen, ausprünglich Ich hatte mal so eine Playstation, mit den vierzehn und fünfzehn habe ich aber gemerkt, dass es mit die sechzehne und siebzehn ist ein Spiegel rausgekommen.

00:29:25: Das spielte ich gerne irgendwo und immer mehr.

00:29:29: Weil ich habe gemerkt haben, dass das gedanklich für mich einen Ausweg war aus dieser Druckwelt herauszukommen.

00:29:34: Ich habe dann gleichzeitig auch etwas anfangen an Ambitionen entwickelt zu sagen, ich würde eigentlich gerne in diesem Spiel etwas besser werden.

00:29:42: Und weil ich es so gerne mache... Also es ist wie so ... fast so eine Fake-Passion dazu zu kommen in diesem Bereich.

00:29:49: Also eigentlich vom einten Leistungsdruck im Nächsten hinein?

00:29:53: Ja, genau.

00:29:53: Ich habe

00:29:56: dann wirklich gemerkt dass ich das schon attraktiv finde als ich im sportlichen Umfeld etwas leisten und zu erreichen.

00:30:05: aber dann ist es, dass ich mir nicht mehr Spass gemacht hätte.

00:30:08: Und da können wir natürlich sehr lange über Philosophieren warum das denn endlich nicht mehr spass gemacht hat.

00:30:14: Aber ich habe natürlich nicht so viel Druck mit dem Game assoziiert wie mit den Tennis und vor allem weil dort auch weniger Input drin war.

00:30:25: Und das war dann eine Phase, in der ich gemerkt habe, ich mache noch andere Sachen gerne im Leben.

00:30:31: Dann ist es für mich entscheidend zu kommen zusammen mit der Schule.

00:30:35: Ich will aufhören!

00:30:37: Ich gehe in ein Normalsgimi.

00:30:39: Und in diesem Moment, als ich aufgehört habe ... Der Moment, in dem ich die Entscheidung gefällt habe ist ein riesen, reines Stein der Schulter.

00:30:46: Ich habe wirklich extrem aufgeatmet nach dieser Zeit zu sagen, dass ich mich nicht mehr zu diesen Sachen quälen muss.

00:30:55: Ich fühle mich viel besser ohne Stennis in meinem Leben.

00:30:59: und zu be fair sind wir bald sechs Jahre nach dieser Entscheidung und ich bereue es keine Sekunde.

00:31:07: Nicht im negativen Sinn, also im Sinne von das ich sage... Ich verabscheu es Dennis und ich würde nie mehr in Kontakt sein damit.

00:31:17: Aber mehr aus dem Wettbewerb, aus dieser Perspektive will ich jetzt auch sehen wie andere Leute im E-Malter weitergemacht haben, die sehr solide waren.

00:31:28: Ich sehe aber auch hinter Kulissen und ich weiss, wie viel sie leiden.

00:31:32: Und ich weisse mir was ihr gekämpft habt.

00:31:35: Und bin froh, dass ich mich nicht mit diesem abgeben

00:31:40: muss.".

00:31:40: Es ist auch sehr interessant, dass man sagt, das war dein Leben.

00:31:45: Du hast deinen Lebensinhalt gegeben und so viel dafür aufgegeben.

00:31:49: Dass man von der Leidenschaft zu dem grössten Feind sagt, es sei sicherlich nicht einfach sich etwas einzustehen, vor allem wenn man einen Sport auf einer ganz anderen Level getrieben hat.

00:31:59: Was mich interessieren würde – das ist jetzt eine Transferfrage, eine einfache Frage – dass es nicht so einfach war, ich mir über das zu sagen.

00:32:07: Auch wenn's dir schlecht ging.

00:32:08: Man sieht jetzt aus dem ersten Effekt heraus, wir sind ja auch Männer und wir wissen aus meiner Erfahrung, dass viele von uns Jungs da draußen Probleme haben über solche Sachen zu reden, vor allem auch sehr offen zu sprechen oder auch mal etwas tiefer innen zu gehen, mal zu reflektieren.

00:32:23: Wenn du jetzt über dich nachdenkst oder du kannst dann auch über andere nachdenken, was ist das, was dir vielleicht auch wirklich ... Sagt so als Mann, ich darf nicht über das reden.

00:32:33: Ich darf nicht verzeigen, dass es mir jetzt nicht gut geht.

00:32:36: Hättest du gewisse Blockade in dir gehabt?

00:32:39: Gewisse Stigmas oder gewisse Erwartungen, die du füllst?

00:32:42: Einfach mal aus deiner eigenen persönlichen Sicht, was war das Problem?

00:32:46: Dass es dir schwergefallen ist zu sagen, wir gehen jetzt einfach nicht gut.

00:32:52: Es hat viele Sommermenge.

00:32:54: Ich glaube für mich persönlich ist es weniger ... ein gesellschaftliches Stigmag sein, das mich beschäftigt hat.

00:33:06: Sondern ich habe mich v.a.

00:33:10: sehr stark verurteilt.

00:33:12: Während dieser Zeit konnte ich mir nicht zugestanden haben, dass ich eine Schwäche hatte und es mir nicht gut ging.

00:33:20: Dass ich vielleicht auch nicht den Weg gehen kann.

00:33:25: Es hat sehr viel mit eigenem Stolz zu tun.

00:33:29: mit einer gewissen Wunschvorstellung von sich selber zu tun, die man nicht erfüllt in diesem Moment.

00:33:36: Aber dann auch nicht akzeptiert, dass man das vielleicht nicht erfüllen kann.

00:33:40: und ich habe in dem Sinn extrem hohe Erwartungen an mich selbst gehabt die ganze Zeit und das habe ich nach wie vor.

00:33:47: aber ich hatte damals keine Akzeptanz zum sagen Ich konnte es manchmal vielleicht nicht erreichen und ich glaube das war für mich das Schwierigste in diesem Bereich, dass die Akzeptanz zu sagen findet.

00:34:02: Ich kann das vielleicht auch nicht oder ich bin schwach dafür.

00:34:05: Hast du damals Angst gehabt, Schwäche zu zeigen?

00:34:07: Hast du vor dem Angst gehabt?

00:34:09: Kann auch einfach sein ja oder nein?

00:34:10: aber weil bei mir war es so, dass man sich wirklich etwas nicht erzählt hat.

00:34:15: Weil ich einfach Angst hatte, dass wir dann gedacht haben der Leon ist jetzt ein Schwächling.

00:34:18: Hättest du das gegeben bei dir?

00:34:19: Absolut!

00:34:20: Also ich habe... Das Glück hatte, relativ früh mit den Sportpsychologen zusammen zu arbeiten.

00:34:27: Als ich in der Alter von sechszehn bis achtzehn bin, ging ich eigentlich wöchentlich zur verschiedensten Sportpsysiologe in dieser Zeit.

00:34:35: Ich konnte dort über diese Sachen reden.

00:34:38: Aber ich habe irgendwie durch das Gefühl gehabt, dass ich nie hundertprozentig verstanden wurde.

00:34:44: Ich wollte nicht so etwas ... Nicht

00:34:49: verstanden worden von den Psychologen oder dem Umfeld?

00:34:52: von den Psychologen.

00:34:53: Umfeld natürlich auch, das ist noch dazugekommen.

00:34:56: aber in primär war meine Erwartung hier und es war vielleicht ein Fehler meiner Seite zu gehen um einen Psychologe oder Psychologin zu gehen und zu sagen ich will dass du mir eine Rezept bist wie dass ich an das beseitigen kann was für mich drin ist Und ich habe dabei nicht realisiert dass die grösste Arbeit bei mir selber liegt und nicht bei dieser Person wo ich Hilfe suche.

00:35:22: Sicher, es ist nicht ein Angriff gegen Psychologen.

00:35:25: Es war wirklich mein eigenes Thema, das ich gemerkt habe.

00:35:30: Ich muss mit mir zuerst klarkommen und eingestehen, dass sich die Schwächen anhand, die ich habe.

00:35:38: Bevor ich das nicht mache, werde ich mich auch nicht verbessern können, weil ich dann gemerkt hab, als ich gegen Ende des Tennis ehrlich mit mir geworden bin, hat alles viel einfacher angefühlt.

00:35:50: Das konstante Anliegen von «Nein, kann das schon besser?» und «Das bin nicht ich!

00:35:55: Ich bin sicher nicht so schwach.

00:35:56: Das geht nicht.».

00:35:58: Die Version von mir auf dem Platz, in der es euch mal schlechter spielt, ist «Das Bin Nicht Ich».

00:36:02: Das ist irgendeine Version, die nicht zu mir gehört.

00:36:05: Das Eingeständnis hat es mir gefällt.

00:36:08: Glaubst du, es hätte irgendetwas geben, eine Person, weil sie vielleicht ein Angebot in einer Schule oder einen Kurs hatte, die ihr geholfen hätte, früher über solche Belastungen zu reden können?

00:36:19: Und was wirst du aus deiner Erfahrung?

00:36:22: Du hast gesagt, dass du sehr, sehr viel reflektiert.

00:36:25: Das kann sicher sein, denn das ist ein sehr grosser Sport.

00:36:27: Ich habe gewusst, dass es gross ist, aber nicht wie gross er sei in der Schweiz.

00:36:30: Ich spiele ab und zu mal mit einem Kollegen, einen Seltnern.

00:36:34: Ich bin gerne offen für dieses Duell.

00:36:36: Wenn ich dir etwas beibringen soll ... Nein, nein!

00:36:37: Aber absolut mehr.

00:36:39: gibt's etwas, wo du vielleicht jemandem noch auf den Weg mitgehen könntest.

00:36:43: Wo sich jetzt vielleicht genau im Sommerbereich befindet.

00:36:46: Jetzt wirklich auf dem Fokus.

00:36:49: Was hätte ich dir mehr helfen können?

00:36:50: Und was hat ihr dann wirklich auch geholfen, mit dem besser

00:36:53: umzugehen?

00:36:56: Es ist eine sehr individuelle und subjektive Antwort, die ich hier gebe.

00:37:01: Weil das auf meinen Weg zutrifft.

00:37:04: Das muss nicht heissen, dass es für allgemeiner die Antwort ist, die auf alle zu trifft.

00:37:09: Für mich persönlich ist es sicher so ... Ja einerseits diese Realisation Auch wenn Dennis sehr viel Bedeutung hat und extrem wichtig ist, dass es nicht zu leben ist.

00:37:24: Dass es noch ein Leben ausserhalb gibt, das genauso wichtig ist.

00:37:28: Das pflege ich jetzt in meinen anderen Projekten, die ich verfolge.

00:37:34: Andererseits aber auch – und das ist etwas, was ich mit mir immer müde hatte – ist die Ehrlichkeit zu sich selber wirklich zu haben.

00:37:44: Das ist das, was wir vorher angesprochen haben.

00:37:46: die Offenheit und Ehrlichkeit in den Spiegel zu schauen und sagen, dass es falsch bei mir ist.

00:37:52: Dass es nicht läuft.

00:37:55: Und so kann ich es verbessern.

00:37:57: Das Wissen zu haben, dass das okay ist, wenn man nicht perfekt ist.

00:38:01: Ich denke, das ist etwas, was mich halb im Wahnsinn getrieben hat.

00:38:05: Dass ich nicht akzeptiere, dass ich eben gewisse Schwächere habe Das perfekte Level oder die perfekste Leistung, die ich mir vorstellen nicht erreichen kann.

00:38:21: Und der Perfektionismus ist ... Ja, das ist einer der grössten Gegneren, die mich definitiv anbekannte.

00:38:28: Würdest du sagen, dass eine der Gründe, dass es überhaupt so weitkühlt?

00:38:32: Der ständige Vergleich, das gibt es bei vielen Leuten.

00:38:35: Dass sie sich ständig verglichen und im Leistungssport kann ich mir das noch umso besser vorstellen als beim Teamsport.

00:38:41: Du sagst okay die Spiele besser und so beim Einzelsport geht's wirklich nur um dich.

00:38:44: Das hängt von deiner Leistung ab natürlich.

00:38:46: Es steckt ein Team hinter dir an.

00:38:48: Am Schluss zählt deine Performance.

00:38:50: Hast du dich oft vergleichen mit Gegnern oder anderen Personen aus dem Alter?

00:38:53: Und hat das auch in dir gewisse Sachen ausgelöst?

00:38:57: Ja ich denke ich habe mich vor allem mit den Menschen verglichenen die ich gesehen habe, dass sie etwas extrem gut können, das ich nicht kann.

00:39:06: Was ich aber gerne kenne.

00:39:08: Und ich glaube, ich bin auch so ein bisschen bis ... Ja, bis zum Jahrzehnte, bin ich eigentlich immer eversichtig gewesen auf zum Beispiel Spieler, der einfach frei befreit aufspielen konnte.

00:39:23: Ich hatte mein Traum, wenn ich auf dem Platz stand und einfach mal ohne Beschwerden ... der mentale Leistungsdruck ohne den Perfektionismus, einfach mal zu spielen und Spass haben.

00:39:34: Es gab schon eine oder andere Kandidatin, die sehr stark gespielt hat, besser als ich gespielt habe.

00:39:43: Und wo du gesehen hast, alles was sie im Match machen wollen, wenn es sie umsetzen will, ist gelungen.

00:39:49: Sie sind gegangen, weil sie total mental fokussiert waren und können das Niveau spielen, was sie wirklich haben.

00:39:58: Dort habe ich mich immer sehr stark vergleichen, weil ich eben wie ein Wunschversion von mir gesehen habe in diesem Verhalten.

00:40:07: Und ich glaube das ist im Tennis auch wenn es ein Einzelsport ist auf eine Art Kämpfst du hast immer die direkte Wettbewerb mit dem Gegner und im Matchinnen ist es trotzdem ironisch dass dann ich trotzdem mein grösster Gegner selber war als ich bei mir selber im grössten Wett Bewerb gewesen wäre Und mein Göschenzimmer war nur gegen den Gegner zu spielen und nicht gegen mich selbst.

00:40:32: Auch hier!

00:40:33: Sehr spannend.

00:40:35: Ich bin so völlig offen und genau deswegen mache ich die Gespräche, wie man so andere Ansätze bekommt.

00:40:39: Und das ist eigentlich auch ein bisschen der Mehrwert, wo ich probiere zu erzeugen, dass man eben gehört hey okay, Severin ist da etwas durchgegangen?

00:40:46: Egal ob es jetzt Deniz-Fußball is ok ist!

00:40:49: Und er hat einen solchen Ansatz gehabt, wie du sagst wie bei jedem ist mega individuell.

00:40:52: Das hat Katarina auch schon gesagt, es gibt vor allem im Team Psychologie und Metallicsundheit keine individuelle Formel.

00:40:58: Es gibt gewisse Fundamente und gewisse Sachen, die man sich richten kann, die funktionieren können.

00:41:03: Aber wir sind alle so verschieden.

00:41:04: Das ist sehr unterschiedlich, um vielleicht von mir ein Input zu bringen das was du vorhin gesagt hast mit der Reflexion.

00:41:11: Ich würde Ich werde sicher auch mal eine reine Folge mit einer Psychologin über das Thema machen.

00:41:16: Die Kraft und die Wirkung der Selbstreflektion ist so, so stark!

00:41:21: Man belächelt sich immer vor allem im Studentenumfeld weil wir jetzt wieder diese Reflexion ausfüllen müssen und man macht ja noch etwas schneller an den Scheiss und dann ist es gut.

00:41:30: Das meine ich wirklich so wie es klingt einfach einmal, denn es ist nur schon hier schwierig dass ich sage ich hocke jetzt fünf Minuten an und mache mir wirklich Gedanken über die letzten drei vier Monate.

00:41:40: Der Kontext, ob es Sport ist, Akademik in der Grund oder seine Beziehung, macht einfach zu wenig.

00:41:47: Viele Leute schreiben das auf und finde ich auch sehr gut.

00:41:51: Ich habe auch mal versucht, etwas visualisieren, dass man sich wirklich die Zeit nimmt, das zu machen.

00:41:56: Vielleicht hier ... Das ist eines davon von den Sachen, was mich bei meinen mentalen Struggles wirklich geholfen hat.

00:42:02: Die Ehrlichkeit zu sich selbst durchs Schöne angesprochen will.

00:42:05: Ich glaube, wenn man diese Ehrlichkeiten nicht hat, wenn er das nicht schafft anzusprechen und sich einzustehen.

00:42:11: Dann ist es noch umso schwieriger, dass sie gegenüber jemandem anderen machen, geschweigen dann eben vor jemanden, dem man vielleicht nicht so gut kennt.

00:42:17: Und dort entsteht wieder die Prokade, egal ob sie zu mir oder Frau ist, das man sagt – hey komm ich erzähle es doch gar nicht!

00:42:24: Man muss wirklich zuerst bei sich selber anfangen.

00:42:27: wie hat denn ... Kompakt diese Selbstreflexion bei dir ausgesehen.

00:42:31: Und wer hat das angefangen?

00:42:33: Also, wenn du es wirklich schon mit der Sechzehnien angefangen hattest.

00:42:35: Also Respekt!

00:42:36: Ich habe das jetzt mit die Zweiundzwanzig gelernt und es ist ja in Ordnung, wenn man das mit den Sechzen zwanzig lernt aber es ist schön, wenn wir sie irgendwann probieren und davon lernen können.

00:42:43: Aber wie hat das bei dir jemanden ausgesehene?

00:42:46: Ich sage jetzt zum ersten Mal zu fangen.

00:42:48: ich finde es schon ein höchster Respekt vor den Leuten, die das nun schon angehen wollen weil ich sehe leider viele Beispiele auch wo Selbstreflektion bis es in den Höchern Alter nie stattgefunden hat.

00:43:01: Für mich ist das keine Zeitlinie, die das anfängt oder irgendwo, wo man bewusst den Punkt setzen muss und jetzt reflektieren.

00:43:11: Bei mir ist das auch nicht strukturiert vorgegangen.

00:43:14: Es ist sehr willkürlich passiert über die Jahre.

00:43:17: Ich habe viel überdenkt.

00:43:22: Ich habe dadurch vielleicht auch viel reflektiert.

00:43:25: Also gerade wenn es darum ging irgendwelche Match zu reflektieren, irgendwelchen Niederlagen zu reflektionen.

00:43:35: Und ich glaube, dass ich an den ersten Jahren auch viel falsch reflektiert habe.

00:43:38: Also ich war wirklich in dieser Position, wo ich auch nicht diese Reflexion gemacht habe im Zusammenhang mit anderen Menschen sondern es ist einfach meine eigene Reflexierung gewesen, die von meiner Erfahrung, meinem Erlebnis und wirklich nur engsinnig meine Version der Reflexion war, ohne dass ich jemandem, dem die Objektiv von draussen etwas gesehen hat, in den Reflexionen erlangen habe.

00:44:04: Und ich glaube im Nachhinein ist das auch nicht die beste Art gewesen, weil ich habe öfters gemerkt, dass die Subjektivwahrnehmung viel dramatischer als die Obektivwahlnehmungen.

00:44:15: Also wenn man ein Beispiel nimmt zu einem Tennis-Match, ich habe schlecht gespielt und komme aus dem Match und sage, hey, es war wirklich ein schlechter Match.

00:44:24: Und eine Person kommt zu mir von draussen und gesagt, hey ich finde du hast es so geil gespielt.

00:44:30: Leider hat es nicht geklappt mit dem Sieg aber ich finde, du hast so viel gut gemacht und das und das ist gelaufen.

00:44:35: Und das war ein Moment wo ich gemerkt habe durch meine isolierte Reflexion habe ich auch wie eine falsche Mentalität entwickelt für mich selber.

00:44:44: Ich habe alles negativ angeschaut.

00:44:47: Ich habe nur die Fehler gesehen an mir selbst und das hat einige Jahre gebraucht.

00:44:52: nachher Eine andere Reflexion, eine realistisch-flächte, rationale Reflexione von den Tatsachen um meine Gedanken umzustimmen und positiver zu stimmen.

00:45:03: Schlussendlich!

00:45:04: Weil ich immer in einer negativen Spirale denke und reflektiere.

00:45:08: Und das hat mich schlussendlich nichts hergebracht.

00:45:10: Das war dann so eine Phase mit zwanzig Jahren nachdem ich aufgehört habe und gemerkt habe ... Ich denke wirklich die ganze Zeit negativ über alles was passiert.

00:45:23: Es ist nicht so negativ.

00:45:25: Und ich glaube, das war für mich fundamental wichtig.

00:45:28: Ich denke, die richtige Reflexion hat da um vielleicht ca.

00:45:31: zwanzig Jahre angefangen von meinem Leben, wo ich gemerkt habe... Ja, einenseits, ich darf auch Fehler machen.

00:45:39: Ich darf schwach sein und diese Sachen zugeben.

00:45:44: Und trotzdem kann es insgesamt ein Ergebnis positiv sein!

00:45:51: Ich darf einfach nicht so hart mit mir selber sein.

00:45:54: Und ich bin so ein Typ, der meinen Trainer damals gesagt hat, er kann mich nicht bestrafen auf dem Platz, weil ich bestrafe mich am meisten.

00:46:01: Also wenn ich irgendwelche Fehler gemacht habe, irgendwie zwei Bälle gespielt haben von einer Übung, neun Bälle habe ich perfekt in Ecken platziert und die Zehnte ist ausgegangen.

00:46:12: Ich habe drei Minuten nur über den zehnten Ball geredet, warum er jetzt dort draussen war.

00:46:18: Die Mentalität habe ich erst nach dem Tennis gemerkt, wie tiefgründig sie war und vermutlich motiviert durch die isolierte Reflexion.

00:46:29: Ich merkte zuerst, wie viel sie mir schadete ab diesem Punkt.

00:46:33: Dort fing das eigentliche Reflektieren an.

00:46:35: Was

00:46:37: ist unsere Gesellschaft oder unsere heutige Generation?

00:46:41: Jede Generation, bevor und nach.

00:46:42: Wenn wir die Gesundheit ansehen, technologische Standards haben ... Wir können uns nicht beklagen, dass man nicht mittelalter lebt.

00:46:49: Aber etwas, was ich meiner Meinung nach für den jungen Männer einfach schwierig machte.

00:46:56: ist Social Media, wo noch ein Riesenbereich mit Ihnen spielt.

00:46:59: V.a.

00:46:59: das Thema Selbstreflektion.

00:47:00: Wie du das gesagt hast?

00:47:01: Die negative Selbstreflexion auch bei mir.

00:47:04: Ich kann mich immer wieder die Vergleiche spielen.

00:47:06: Wenn du jemanden auf Instagram sehst ... Weiss nicht!

00:47:08: SIGS im Call of Stenix, SIGs im Triathlon, der noch viel schneller war und besser war.

00:47:14: Und du eigentlich nie so richtig stolz bist auf deine Sachen.

00:47:17: Du willst eigentlich reflektieren aber du reflektierst dann falsch weil du nur immer denkst an Das war schon noch besser.

00:47:23: Ich hätte es noch besser machen können und ich bin auch selbst noch nicht am Punkt, wo ich völlig richtig die Refriktion mache.

00:47:30: aber auch mal mir genug eingestehen, dass man auch positiv über sich selber sein darf.

00:47:34: Hey!

00:47:35: Ja, ich habe lange jetzt von dir auf einen hohen Niveau Dennis gespielt.

00:47:39: Ich studiere an einer sehr guten Uni.

00:47:41: Ich habe ein gutes Umfeld zur Sache vergessen halt mega schnell wie man wieder in die negative Spirale kommt und ich denke... dass auch dort den Punkt ist, wo man wirklich anfangen muss sich selbst positiv zureden in seinem Kontext.

00:47:53: Wie man verbindet es dann immer sehr schnell?

00:47:55: Dass man diesen Kontext um und zum Beispiel auf Instagram sieht, das ist jetzt eine der verbreitesten Formen, dass man das zu seiner Realität macht und ich glaube mega viele Leute unterschätzen das da draussen wie stark ein Einfluss etwas auf das Nähen kann.

00:48:09: Das allgemein das Thema soll Schmiede sein, auch wieder eine ganze Folge allein wert aber vor allem in jedem Bereich und die Algorithmen passen das so gut auf uns an dass so eine Schnittnix-Ding auf die Kunde bei dir alles voll mit Fintech-Starrups, die dort noch ein Fundraising bekommen.

00:48:24: Und ich glaube, dieser Punkt ist einfach etwas, das wir nicht aufhalten können – Digitalisierung schreitet vor Social Media wird immer grösser, sondern wir müssen lernen, richtig damit umzugehen.

00:48:34: Wie gehst du aktuell damit um?

00:48:37: Wie gehest du jetzt mit der Situation um persönlich?

00:48:40: Wie hast du deinen Weg dazu gefunden?

00:48:43: Meinst du zu Social Media oder sowas genau den Weg gefunden?

00:48:46: Genau, also mit dieser andauernden Vergleichbarkeit und dem Wettbewerb vielleicht auch, wo man wahrnimmt über Social Media.

00:48:55: Wie gehst du aktuell damit um?

00:48:57: Oder was sind deine Learnings bisher?

00:48:59: Das ist eine gute Frage!

00:49:01: Ich denke ich habe wirklich versucht, einfache Lösungen zu finden, dass ich Zeit beschränke dass ich eigentlich hauptsächlich jetzt probiere Instagram zu gebrauchen.

00:49:12: Für das, was es eigentlich auch hier ist für früher, dass man einfach so ein bisschen persönliche Bilder verletzt und auf meinem Letztag-Deeper-Count wirklich mit dem Letztage-Deap schafft, also sich Zeit auf Reels reduzieren, weil es sind Drills bei mir jetzt, die hauptptsächlich etwas auslösen.

00:49:25: Wenn ich, ich weiss nicht, habe ich irgendwie einen PR gemacht im Calisthenics?

00:49:29: Ich bin mega stolz auf mich.

00:49:30: hei!

00:49:30: Weiss nicht... Ein Sechtskilodip Gehe ich auf Instagram und sehe irgendeinen Typ.

00:49:36: Erste Tipp, die ich mir selber gesagt habe und auch wirklich umsetzen konnte ist einfach diese Zeit rein ein bisschen zu probieren.

00:49:44: Das verkürzt einen anderen Punkt, den ich auch wichtig finde und was mich zu wenig machen.

00:49:49: So viele Leute zeigen immer auf der Finger an, Siebenin!

00:49:53: Du bist jetzt deine eigene Firma grün?

00:49:55: Oh mein Gott das läuft ja alles so top!

00:49:56: Und wieso du und wieso ich nicht?

00:49:58: Jeder von uns hat eine andere Geschichte oder genau im Sport.

00:50:01: Ich kenne keinen Kollegen und das ist ... Super Körper und alles.

00:50:05: Dann denke ich auch, hey, das war vielleicht in der Sportschule, jetzt ist das ganze Leben dem Equipment, dann ist es ja richtig, dass es so ist wirklich mehr im Kontext zu setzen.

00:50:13: Hey den Typ hat vielleicht andere Möglichkeiten gehabt, hat auch eine andere Disziplin dahinter gehabt.

00:50:19: Das muss man auch sehen.

00:50:19: also finde mega schnell wird jemand nur in ein Schubladen geschoben und sagt ah er hat das und da sein Arsch geschoben, hey du kennst Geschichten dahinten nicht, deswegen wirklich probieren über Sachen... etwas tiefer nachzudenken, wirklich mal nicht direkt auszuteilen sondern wirklich einmal einen Schritt zurück.

00:50:35: und ich bin so scheinbar wie immer aus der Emotion handelt.

00:50:37: Ich bin ja laut, ich bin da, ich will interagieren gerne aber manchmal ist auch wirklich ein bisschen ruhiger an die ganze Sache herangehen.

00:50:46: Super spannend!

00:50:47: Weil ich habe genau die gleichen Gedanken gehabt.

00:50:50: Ich habe mir das auch öfters gefragt.

00:50:53: Ich denke jetzt, wenn man noch von dem Mindset-Shift redet, das ich so ein bisschen mit den zwanzig und einerzwanzig hatte, die ich jetzt versucht habe über die letzten Jahre zu kultivieren, ist es genau auf das aber gekommen.

00:51:05: Ich habe realisiert, dass jeder Mensch seine Geschichte hat.

00:51:10: Und jeder Mensch hat irgendwo etwas, was vielleicht nicht so gut läuft im Leben oder etwas, das auch nicht so toll ist.

00:51:17: Wenn's nach aussen wirkt, dass alles perfekt ist bei dieser Person, wissen wir doch alle Jede hat seine Geschichte und jeder kämpft mit irgendetwas.

00:51:26: Jeder hat seine ruhigen, seine stummen Kämpfe – vielleicht auch Silent Battles im Hintergrund.

00:51:33: Und wenn man das realisiert, habe ich das Gefühl, gibt es eine ganz andere Ansicht darauf, wie wir Menschen begegneten.

00:51:44: Also eben, wie du gesagt hast, wenn jemand extrem gute Leistungen etwas erbringt?

00:51:50: dann sehe ich das mittlerweile so, dass die Person sich verdient hat.

00:51:54: Die Personen haben dafür gearbeitet.

00:51:55: Sie haben vielleicht irgendwo durch noch Hilfe bekommen über irgendetwas aber auch hier aus meiner Sicht das Glück zu tustigen.

00:52:03: Also ich sehe es absolut so, als ob diese Leute ihre Sache erreichen wollen und dass sie verdient haben.

00:52:08: Und auch diese Realisation, dass das Leben kein Wettbewerb ist.

00:52:14: Wir wollen alle am Ende des Tages glücklich sein mit dem was wir machen.

00:52:20: Meine Motivation gehört jetzt von jemandem, der das Leben lang versucht hat, die Leute auf dem Platz zu besiegen und zu schlagen.

00:52:30: Irgendwann können alles mögliche geliehen.

00:52:34: Aber am Ende des Tages geht es darum, dass man sich gegenseitig unterstützt, dabei glücklich zu werden.

00:52:41: Diese Perspektive erlaubt mir zum Druck wegzunehmen.

00:52:47: Ich muss besser sein als die Person oder ich muss es besser können.

00:52:49: Wie du gesagt hast, wenn irgendwelche Artikel kommen zu einem anderen Start-up, der im gleichen Bereich etwas macht und sie haben etwas herausgefunden, was sie da sind, das wir nicht herausgefundet haben... ...ich nutze dieses Film jetzt um meine Neugier zu kultivieren zum verstehen wie sie das gemacht haben, wie sie es geschafft haben?

00:53:08: Und wenn ich diesen Leuten im echten Leben begegnete, was ich bisher nicht öfter konnte aber in der Vergangenheit sogenannten Webbewerber, so zu sagen begegnet werden.

00:53:18: Dann ist es viel mehr darauf herausgelaufen, dass wir eigentlich vielmehr herausgefunden haben, was wir gemeinsam haben und wie man uns gemeinsam helfen könnte als dass wir gegeneinander sind.

00:53:28: Und ich glaube der Ansprache, der mir persönlich geholfen können mit diesem Vergleich auch über Social Media usw.

00:53:37: umzugehen

00:53:39: Was man aussen vorlassen muss, ich meine mich ist noch nie einmal jung und blöd.

00:53:42: Vielleicht sind wir heute noch ein bisschen ... Man muss auch wachsen können.

00:53:45: Aber in dieser Selbstrefektion, dass man sich eine Eingestatt hat, kann nicht alles perfekt machen.

00:53:49: Der erste Moment zur Besserung ist auch der Moment vom Eingesteil und der Realisation, dass etwas nicht notwendig ist.

00:53:55: Und ich finde die Gäste, wo es geht, angebracht.

00:53:58: hast du etwas mega schönes!

00:54:00: Weil ich habe gerade letzte Zeit wieder ein Zitat auf Instagram gelesen und da ging es darum... Also es geht wirklich nur um den einzigen, der dich besser sieht als er selber ist.

00:54:11: Und das stimme ich zu!

00:54:13: Es hat auch etwas... Ich will jetzt hier gar nicht so tief in eine Biologiestunde zurückgehen aber es hat etwas mit natürlicher Selektion zu tun wenn du wieder ganz zurück gehst.

00:54:22: einfach die Konkurrenz gegenüber anderen Männern.

00:54:26: und das ist auch richtig so weil sonst hätten wir uns als Mensch nicht weiterentwickelt sonst wären wir immer sehr stark gleichbleiben.

00:54:32: Aber trotzdem dass man irgendwann schafft diesen Switch.

00:54:36: Ich freue mich für den Severin.

00:54:39: Wenn ich sehe, dass jemand etwas erreicht und da spielen individuelle Faktoren rein, ist es auch nicht so einfach.

00:54:45: Vor allem wenn man sich selbst schlecht fühlt, dass man es immer allen geht, muss man auch ehrlich sein.

00:54:50: Es ist nicht so!

00:54:50: Also ich würde auch lügen, wenn ich mein Leben lang so gedacht hätte wie du sagst... dass man Freude daran findet, auch andere Menschen glücklich zu sehen.

00:54:58: Und das ist also eine dieser Intentionen an diesem Podcast.

00:55:02: Mir geht es darum, dass ich mit diesen Erfahrungen, mit den spannenden Persönlichkeiten wie diese, die hier im Podcast kommen und erzählen, dass sich da draussen ein paar Jungs helfen kann, die das lassen hat – wo vielleicht über Sonnensgespräch der Mut findet!

00:55:14: in eine Therapie zu gehen, der Mut findet den ersten Schritt zu machen oder einen Ansatz hat wie sie ihre Probleme lösen.

00:55:20: Wie du sagst am Schluss es ist kein Wettbewerb wir machen das miteinander und dass man für sich ein Weg findet ja etwas können zurückzugehen weil ich finde es gibt nichts schöneres.

00:55:32: also wenn man ehrliche Gespräche hat und wenn wir ... Ich meine wir könnten uns selber den Weg laufen dass du mir sagst Helion coolen Podcasts und du sagest einfach obaflächlich aber Man spürt, wenn jemand etwas ernsthaft meint, damit man ein Kompliment, wenn sich jemand etwas dazu überlegt.

00:55:46: Die Gütigkeit gegenüber den anderen ist so etwas Wichtiges und ich finde das auch so ein bisschen ... Das ist vor dem Superbeschieber als Heimittel gegen die ständige Vergleiche nicht immer nur zu denken, warum hat er das jetzt?

00:55:57: Oder wieso ist der Severin so erfolgreich mit seinem Star?

00:55:59: Sondern hey!

00:56:00: Der hat etwas auf die Beine gestellt, der hat sich dafür eingesetzt dass man daraus lernt, Energie zu schöpfen statt Energie zu verlieren und irgendwie alles zu hinterfragen.

00:56:09: Und zu sagen hey wieso hätte das?

00:56:11: Wieso habe ich es nicht?

00:56:12: Ist ja alles andere als einfach aber ist vielleicht den ersten Schritt zu einer besseren Entwicklung.

00:56:18: Wegen dem bin ich hier.

00:56:19: Ich unterstütze das zu zwei Hundert Prozent.

00:56:22: Das Miteinander anstatt gegeneinander – ich denke das fassen sie zusammen!

00:56:28: Das hat mit Glück zu tun.

00:56:31: Das hat aber auch mit dem Leiden zu tun.

00:56:34: Und ich denke, das beschreibt im Podcast und was du unternimmst extrem gut, dass du die Leute versuchst zusammenzubringen, vor allem Männer zusammenbringst, damit sie mehr miteinander reden und das gemeinsame Glück, aber auch das gemeinsamen Leid teilen.

00:56:50: Ich glaube es ist ein Problem, den ich auch sehe in der Gesellschaft, die existiert.

00:56:59: Generell werden die Leute auch über Social Media, über die ganzen Plattformen nur das Glück teilen.

00:57:05: Dann kommen wir zum Thema der Schwächen zurück vom Eingeständnis.

00:57:10: Die wollen nichts teilen davon, dass es ihnen vielleicht nicht gut geht oder es ist ein ganz anderes Thema.

00:57:15: Das ist nicht nur auf Social Media und im Kollegenkreis so.

00:57:20: Es ist einfach ein unangenehmes Thema und trotzdem geht's darum, das zu normalisieren.

00:57:27: Und ich glaube, hier machst du sehr bedeutsames Schritt.

00:57:31: Danke dir auf jeden Fall für die sehr lieben und auch positive Worte gegenüber dem Podcast.

00:57:37: Das finde ich immer das schönste Zeichen, wenn Zeit so schnell fortschreitet, dass man gar nicht checkt wie Lammus schon redet.

00:57:42: Wir sind jetzt auch schon in einer Stunde dieser Erfolge und deswegen würde ich gerne diese finale Phase der Erfolgen zum Thema Reflexion zurückkommen.

00:57:51: Für dich.

00:57:52: Wie hat sich das Thema Mental-Gesundheit für dich verändert?

00:57:55: Hätte es einen Punkt geben, weil ich meine... Also ich bei mir glücklicherweise, auf jeden Fall eben bei anderen beginnt das schon viel früher bis achtzehn in zehn.

00:58:03: Es ist auch eigentlich immer alles in Ordnung sein.

00:58:05: aber habe ich also etwas noch gar noch nicht gedacht.

00:58:08: Hättest du bei dir irgendwie etwas gegeben als Alte, wo du dich erst mal damit auseinandergesetzt hast?

00:58:12: und was bedeutet mental Gesundheit heute für dich?

00:58:15: und wenn du das mit uns teilen willst wie geht's dir mental aktuell?

00:58:21: Ja ich würde das gerne in drei Teilen aufteilen.

00:58:24: Ich denke, das erste ist damals mit den letzten achtzehn und neunzehnten, die ich definitiv sehr nahe kann bei Burnout sein bin.

00:58:34: Das war das erste Mal, als ich gemerkt habe, dass eine schlechte mentale Gesundheit wirklich existiert überhaupt.

00:58:44: Eben das Eingeständnis zu sagen mir geht es nicht gut und ich fühle mich gerade depressiv und ich muss etwas dagegen machen.

00:58:53: Das war für mich das erste Mal, in dem die mentale Gesundheit über den Sport herausprominent oder wichtig wurde.

00:59:03: Ich habe mich vorher nur innerhalb des Sports in dieser Bubble bewegt, wo ich gesagt habe es belastet mein Match aber wenn ich nach dem Match gespielt habe dann geht's mir wieder gut.

00:59:15: Und das ist das erste mal, dass ich gemerkt habe, dass die mentales Gesundheit gerade über der Match raus ist Und ich habe mich dann auch sehr intensiv anfangen damit zu beschäftigen, um mich selber zu beobachten.

00:59:26: Ich hatte eine lustige Phase nachher mit den Zwanzigungen, die ich Belastungsaschma bekam, psychosomatisch ausgelöst, also durch Stress und das hat mir aufgezeigt wie ich insgesamt auf Stress reagieren, wenn es zu viel wird.

00:59:46: Das habe ich auch im Sport noch nicht so kennengelernt.

00:59:49: Ich habe einfach gemerkt, das Burnout hat sich so ausgedrückt, dass ich keine Lust mehr hatte, irgendetwas zu machen.

00:59:55: Auch Sachen, die mir Spass gemacht haben, hatten keinen Spass mehr dran.

01:00:00: Ich bin mich sehr stark isoliert von der Gesellschaft.

01:00:06: und das ist der Moment, in dem ich gemerkt habe ... Was passiert jetzt mit mir, wie reagiere ich auf Stress?

01:00:16: Und psychosomatisch war es noch einmal eine körperliche Reaktion.

01:00:21: Mittlerweile auch ab und zu habe ich es wieder, in der mein Leben nicht undynamischer gestalten ist wegen dem.

01:00:27: Aber ich habe gemerkt bei mir mittlerweile, dass die mentale Gesundheit sehr stark mit dem Stress, das mich selber auferlegen zu tun hat.

01:00:36: Wenn dieser Stress zu viel wird, dann kann es ... sehr gut sein, dass ich dann auch wieder Asthma habe.

01:00:42: Und das ist der Moment, in dem ich merke, jetzt muss ich Bremse einlegen und etwas loswerden, was mich sehr stresst.

01:00:50: Das heisst im Fall nicht unbedingt, dass man weniger macht als ich mache – also mein Leben ist gleich dynamisch.

01:00:56: Aber ich merken, ich muss meine Gedanken noch sortieren.

01:00:59: Denn wenn ich an einem Thema zu lange umnagere und sehr viel Energie verschwende, gedanklich, dann geht der Stress nicht weg!

01:01:09: Und aus dieser Hinsicht ist mentale Gesundheit für mich jetzt das höchste Gut.

01:01:16: Also es hat in den letzten Jahren, für mich war das ein Lebensstil zu sagen ich will nie mehr dort zurückgehen, wo ich bin Ich will niemehr die Position kommen was mir nicht gut geht und ich kann dank einem Belastungsaschmann immer so einen So ein Stoppsignal, das mir signalisiert hat.

01:01:36: Jetzt kannst du es nicht mehr übertrieben und jetzt musst du aufhören.

01:01:40: Aber ich merke auch gleichzeitig, dass die Regeneration von mir nicht immer so aussieht, dass man nichts mehr körperlich macht oder nur Hume leidet.

01:01:50: Das ist der Regel für mich schlimmer.

01:01:52: Für mich geht's darum, dass ich aktiv bleibe in einem Rhythmus, ins Fitness gehen öfters, dass sich strukturiert bleibt im Alltag.

01:02:00: Das war für mich extrem wichtig.

01:02:04: Da bin ich aktuell, denke ich, meine grösste Baustelle.

01:02:07: Trotz der sehr vielen Sachen, die ich unternehme – Studium, Start-up, Familienfreunden, Sozialleben

01:02:14: etc.,

01:02:15: all das aufrecht zu halten und die Struktur auch beizupalten.

01:02:19: Das fällt manchmal raus.

01:02:20: Und dann merke ich wieder okay jetzt habe ich wieder viel Stress und schlafe nicht mehr gut.

01:02:24: Jetzt kommt langsam das Asthma wieder und versuche ich wieder zurück in diese Struktur zu kommen.

01:02:29: Aktuell ist das, fragst du mich natürlich auch zum schlimmsten Zeitpunkt vor den Prüfungen.

01:02:34: Aber es ist so, dass ich an diesem Zyklus bin und sage, ich brauche wieder Struktur.

01:02:40: Und diese Struktur setzt sich mir selber auf.

01:02:43: Das sage ich planen jetzt meine Wochen voraus.

01:02:45: Ich weiss ganz genau, wann ich was mache.

01:02:48: Sobald ich im Klaren bin, dass all das, was mich stresst bereitet in dieser Struktur geregelt ist, dann bin ich wieder ruhig.

01:02:56: Dann geht's wieder zurück, dann gehts wieder aufwärts.

01:02:58: Ich muss natürlich auch leisten in der Zeit, dass ... Ich kann nicht einfach die Struktur machen und nichts einhalten Aber aktuell ist es mir noch nie so gut gegangen wie in den letzten drei, vier Jahren psychisch.

01:03:11: Auch weil ich mit dieser Realisation mit dem Mindset-Shift ausgegangen bin aus einem Burnout und gewusst habe was ich nicht mehr machen will also dort eben wo die richtige Reflexion angefangen hat.

01:03:25: Wow auch da sehr sehr deep.

01:03:28: das genau was ich da eigentlich im Podcast

01:03:31: auch suche

01:03:33: Der Punkt, den wir vorhin noch einmal angesprochen haben.

01:03:36: Jetzt bin ich gerade selber ein bisschen im Konzept gekommen, weil ich so schön zugelost habe.

01:03:41: Aber genau das finde ich richtig.

01:03:42: Genau die, denn ich war die ganze Zeit mit dem Punkt, was ich dich noch anwählen wollte und jetzt bin ich selbst gerade etwas drausgeheit.

01:03:50: Vielleicht als ich inzwischen frage, falls man sicher geht wieder rein, gibt es einen Satz, ein Zitat?

01:03:56: Ein Gedanke ... Ob's jetzt direkt mit mentalen Gesunden zu tun hat oder nicht... Wenn die Handlungsleitung ist, wo du mitgenommen hast oder wo du dir einfach geprägt hast.

01:04:04: Ich glaube bei jedem von uns gibt es so gewisse Momente und ich finde das immer mega spannend für mich.

01:04:08: gibt es jemanden, der das gleiche Zitat hat.

01:04:10: Gibt's dort eines, was dich begleitet?

01:04:12: Das muss auch nicht vorhin über einen Bekannte oder etwas, was du dir immer wieder sagst oder anhand von was du dich orientierst?

01:04:20: Ja, ich habe mich denke ich schon bevor ich das Zitat gelesen habe, habe ich mich sehr stark miteinander mit dem Thema gesetzt die wir vorhin auch besprochen haben.

01:04:30: Und dann habe ich herausgefunden, dass man den Robin Williams gesagt hat und zwar ist es genau das was wir vorher darüber geredet haben mit everyone fights their silent battles be friendly and treat them well.

01:04:45: so auf diese Sicht.

01:04:46: Das ist jetzt nicht Wort für Wort natürlich von ihm aber Quintessenz von dem Zitat beseitigt das.

01:04:53: Und das ist für mich wirklich ein Leidfader im Leben Wo ich sehe, wenn ich das anwende auf den Vergleichsmechanismus, die wir vorhin besprochen haben.

01:05:05: Anwände auf der Selbstdruck, die ich mir mache, dann fällt das alles weg.

01:05:10: In dem Moment, in dem ich daran denke, hey diese Person vielleicht dort ist besser unterwegs oder unzu weitern zu fahren, kommt mir das Zitat im Kopf und ich merke es ist nicht so wild.

01:05:24: Leider Robin Williams auch eine Person, Also in der Zeit verloren haben sie auch einen sehr guten Schauspieler und die Filme immer sehr gerne geschaut.

01:05:32: Ja, auch wieder eine traurige Realität von den Zahlen, die da aussahen herrschen.

01:05:38: Auch zu dem jetzt mal natürlich eine ganz eigene Serie von folgen geht.

01:05:41: Zu diesem Thema müssen die Fragen von vorhin wieder eingefallen.

01:05:44: Und zwar nicht mehr Aussagen, sondern eigentlich ist es ja ein bisschen ... Paradox, das sollte jetzt auch nicht falsch stehen.

01:05:50: Aber du hast für dich etwas entwickelt.

01:05:52: Es ist fast schon zu morgen.

01:05:54: Aber hey!

01:05:55: Sobald ich mein Asthma bekomme merke es geht mir nicht gut und du hast eine Lösung gefunden, dass du dann mit Struktur dagegen gehst.

01:06:00: also... Du gehst halt sehr systematisch daran an.

01:06:04: Es schadet eigentlich, dass es so weit gekommen ist mit diesem Belastungsaschmann.

01:06:08: Aber trotzdem ist das ein Trigger für dich, wo du merkst, jetzt stimmt etwas nicht und ich habe bei mir gewisse, aber noch nicht so klare.

01:06:14: Jetzt hat er nicht so psychosomatisch oder physiologisch, aber ich glaube, das ist auch etwas was man für sich mega herausfinden muss, weil dort eben wieder kommen zu dem Thema Reflexion viel zu wenig Leute denken über nachher, was könnte so ein Triggers sein?

01:06:27: Weil ich gar nicht darüber nachdenke, was könnten sie mich belasten?

01:06:29: Ich habe das auch viel zu spät gemacht.

01:06:33: Severin!

01:06:35: Erstens möchte ich mich allgemein für bedanken, dass du dich heute dazu entschieden hast, in die Folge zu kommen.

01:06:40: Es ist nicht selbstverständlich, es ist auch wenn man hier offen ehrlich sein könnte, das ist nicht einfach über eigene Schwächen oder Probleme zu reden.

01:06:47: aber genau mit Leuten wie dir kann so ein Podcast wachsen und Leute da draussen von dem profitieren können.

01:06:52: deswegen an dieser Stelle zuerst mal danken, damit du diese Zeit genommen hast, heute das Studio zu kommen.

01:06:57: Das war auch der erste Deep Talks mit einem anderen Mann.

01:07:00: also wirklich eine kleine Eröffnung.

01:07:02: Du hast auch dein Starterbäsern angesprochen und ich weiss, dass du dort mega engagiert daran schaffst.

01:07:08: Aber das wäre ... Wir würden in dieser Folge nicht mehr gerecht werden.

01:07:11: Und wie du sagst, du bist da auch mit völliger Leidenschaft drin.

01:07:14: Das hat sicher seine Schattenseite.

01:07:16: Zudem habe ich mir auch schon Fragen für diese Folge überlegt gehabt aber dann müssen wir eine eigene Folge widmen.

01:07:22: Das bedeutet eigentlich nachdem du noch einmal die Schluss, wo du hartefst Wenn du irgendwann Bock hast, auch über das zu reden, dann bist du herzlich willkommen.

01:07:29: Weil ich glaube für viele Leute da draußen, v.a.

01:07:31: in unserem Umfeld, die darüber nachdenken haben vielleicht Starb oder etwas Gründen, so Erfahrungen sind wertvoll.

01:07:36: Aber an dieser Stelle würde ich mich einfach gerne bedanken, dir jetzt nochmal deine letzten Worte geben.

01:07:40: Einfach kannst du sagen, ob du vielleicht etwas an der Aussen am Podcast selbst willst und möchte ja an der Stelle einfach nochmals Danke sagen, dass du heute hier warst.

01:07:48: Danke dir!

01:07:49: Es ist eine extrem... ...deufe Session wie du auch von deinem Podcast her, den man natürlich gewährt hat.

01:07:59: Es hat mir aber auch wieder... es hat mich zurück in die Seite gebracht, wo ich viel darüber nachdenkt habe und auch dunkel waren.

01:08:08: Man muss offen darüber reden.

01:08:10: Aber ich finde es fantastisch, diese Möglichkeit zu haben, jetzt darüber zu sprechen auch.

01:08:16: Ich finde du gehst das genau richtig an!

01:08:19: Ich glaube meine Message an die Leute, die das hören ist definitiv.

01:08:24: Aber wenn wir jetzt noch nicht so oft darüber reden können, ich weiss wie es ist mit viel Druck konfrontiert zu sein.

01:08:32: Ich weiss, wie es selbst kein Schwächener oder Zugehebel gibt und ich bin hier zum Sagen, dass es okay ist, einen Schritt zu machen.

01:08:43: Es ist wirklich von einer Person, die selber in dieser Position war und andere sieht, der dringend leidet.

01:08:52: Ist es mir umso wichtiger?

01:08:54: Ein Thema, das ich beschäftige.

01:08:58: Irgendwo durch ... Ja, eure Mentalbeeinträchtung auch auf eine gewisse Art.

01:09:04: Redet mit Leuten, die ... Bauen diese Brücke zu Menschen?

01:09:08: Das war etwas, was mich in den letzten Jahren extrem geholfen hat.

01:09:12: Mein Freundeskreis hat sich so aufgebaut durch Leute, die mich mit allen Schwächen und Kantonen kennen.

01:09:21: Ich habe ... Abstand noch von Leuten, die darüber urteilt haben.

01:09:27: Das hatte nicht einmal mit mir zu tun.

01:09:29: Es hat mit ihnen selber zu tun gehabt, vielleicht auch weil sie für sich selber gekämpft haben.

01:09:36: Und das ist ein Prozess, der viel Zeit braucht, sich selbst jetzt zu schauen.

01:09:40: Aber wenn ihr jemanden kennt, der irgendwo durch eine Offenheit hat und gut zu euch ist, redet über solche Themen.

01:09:49: Und das ist meine Message, die sich sehr stark vereint mit der Message vom Podcast allgemein von dir Leon.

01:09:56: Also wirklich extrem tolle Arbeit!

01:09:59: Ich will mich extrem freuen wenn wir noch mal in Zukunft hier aufzutreten und vielleicht auch nochmal von einer Seite jetzt beleuchten gerade was auch noch engere Beziehungen zu.

01:10:11: wie geht es Männer?

01:10:12: Wie redet ihr mir im unserem Umfeld?

01:10:15: Wo wir das noch einmal etwas mehr beleuchte in einem sehr dynamischen Kontext.

01:10:19: Aber bis dahin vielen Dank dir für deine Arbeit.

01:10:22: Du erreichst wirklich etwas sehr, sehr wertvolles.

01:10:28: Noch einmal auch hier Danke dir vielmals für die Wort-Severine.

01:10:31: Ich hätte diese Folge nicht schöner abschliessen können als mit deiner Message.

01:10:36: Ich möchte die Tiere, die da heute zugelassen hat, danken dass du diese Zeit noch in der Podcast eingelassen hast.

01:10:42: ich wünsche dir nur das Beste.

01:10:43: Du bekommst alle wichtige Informationen für die nächsten Folgen, die jetzt auch schon in Produktion sind.

01:10:48: Die Studios sind reserviert und es wird dann wieder eine oder andere Late Night Session geben.

01:10:53: Aber es steht alles, dass wir weiter machen.

01:10:56: In diesem Sinn wünsche ich dir noch einen ganz schönen Tag.

01:11:00: Machts gut!

01:11:00: Wir hören uns das nächste Mal bei.

01:11:02: Let's Talk Deep einfach ehrlich.

01:11:05: Tschau zusammen.

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